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Literarische Steckbriefe
Die Reihe der "Literarischen Steckbriefe" vermittelt ebenso kompakt wie pointiert Einblicke in wichtige Epochen, sie porträtiert außergewöhnliche Persönlichkeiten oder klärt Fragen zu literarischen Werken, die man unbedingt gelesen haben sollte.
2026 |
Heinrich Heine |
"Denk ich an Deutschland in der Nacht" ist wohl eine der berühmtesten Zeilen aus Heinrich Heines Feder. Sein Leben und Werk ist Gegenstand dieses "Steckbriefes". Dabei gilt es den "entlaufenen Romantiker", den Reiseschriftsteller, den politischen Barden, den galanten Liebhaber und vieles mehr literarisch zu entdecken. Mit seinem stilistischen Können hat er die Sprache des Alltags lyrikfähig gemacht und gilt als der erste Journalist deutscher Sprache.
2026 |
Ricarda Huch |
Ricarda Huch gilt nicht nur nach Thomas Manns Urteil als die "große Dame der Literatur". Ihre neoklassischen Gedichte und Prosatexte wirken auch heute noch durch ihre große literarische Kraft und Schönheit. Zeit ihres bewegten Lebens war sie der Literatur verpflichtet und hat bis ins hohe Alter an die verbindende Integrationskraft des Wortes geglaubt.
2027 |
Bertolt Brecht |
Zum 70. Todestag Bertolt Brechts beschäftigt sich der literarische Steckbrief mit den Jugendjahren Berthold Eugen Brechts in Augsberg und behandelt seine Münchner Jahre mit den ersten Theatererfahrungen. Hier lernt er von Karl Valentin und Lion Feuchtwanger und entwickelt erstmals die Idee vom epischen Theater. Diese setzt Bert Brecht dann im Berlin der 20er Jahre um und feiert mit spektakulären Projekten wie der Dreigroschenoper fulminante Erfolge.
Alle Veranstaltungen finden statt in der MVHS in Moosach, Baubergerstr. 6a am Donnerstag von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr.
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